Foto: Silke Jochum

.com/kill: Adrian Hates & Gaun:A enthüllen Diary Of Dreams Nebenprojekt

Toll, diese sozialen Netzwerke! Neben der freiwilligen, gegenseitigen Überwachung, über die sich so manches Regime sehr gefreut hätte, sind diese Dinger manchmal tatsächlich auch für mehr nützlich. Zum Beispiel für Infos über neue Bands oder Projekte, die am musikalischen Horizont auftauchen. So geschehen bei .com/kill, das ganz plötzlich bei Facebook die Runde machte. Es handelt sich hierbei um ein Nebenprojekt von Diary Of Dreams, bei dem sich Adrian Hates und Gaun:A austoben wollen, ohne im Korsett von Diary Of Dreams eingeschnürt zu sein. Nach so vielen Jahren DoD ist es nur verständlich, dass man sich auch anderweitig austoben möchte, ohne den Fans vor den Kopf zu stoßen. Wie die beiden auf der Facebook zu .com/kill erklären, reift die Idee zu diesem zusätzlichen Spaziergang schon etliche Jahre. Und nun soll es bald soweit sein. Aber lest selbst:

Seit 1996 bereits arbeitet man bei Diary of Dreams hinter den Kulissen an einem geheimen Nebenprojekt. Nie jedoch führte man dieses Projekt zur Vollendung. Nie, so schien es, war der richtige Zeitpunkt, und stets kreiste der gesamte Fokus um den Koloss Diary of Dreams. Doch das soll sich nun ändern, Adrian Hates und Gaun:A haben ihre Ketten gesprengt und die Grenzen ihrer musikalischen Arbeit um ein weiteres Schaffenswerk ausgedehnt: “.com/kill” kommt – soviel ist sicher … und auch schon sehr bald. Sicherlich gibt es Momente, in denen das musikalische Erbe .com/kills kurz aufflammt, doch dominieren die Momente und Titel, die unterschiedlicher zum Mutterschiff nicht sein könnten. Wütend stampfend wie eine Horde wilder Notenstürme prasseln Phrasen, Fragmente und voodoo-ähnliche Rhythmen auf den staunenden Hörer ein. Ungewohnt hart und heftig geht es hier zu, was die Clubwelt sehr freuen wird. Und .com/kill ist viel mehr als nur ein Nebenprojekt – es ist eine zweite musikalische Welt, ein zweites Zuhause für die umgeleiteten und ungefilterten Worte und Töne des Unterbewusstseins eines Kreativ-Duos, das eben besonders dafür bekannt ist, Musik zu einem Kopfsoundtrack werden zu lassen. Gedulden wir uns also noch einen kleinen Moment … .com/kill kommt … in den Club, auf die Bühne und in Deinen Kopf.

Man darf gespannt sein, wohin die musikalische Reise geht. Wird es ein Electrogewitter wie es bei Lacrimosa mit Snakeskin seinerzeit machten? Oder noch weiter weg von elektronischen Spielereien hin zu noch mehr Gitarre? Die Betonung in oben zitierten Statement auf “voodoo-ähnliche Rhythmen” und “Clubwelt” lassen die Spekulationen jedoch irgendwie Richtung Knüppelelectro gehen. Warten wir es ab. Wir beobachten das jedenfalls mit Gespannung und Neugier!

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