Foto: Seltmann Publishing

2021 an 365 Tagen Musik (wieder-)entdecken mit dem “The Art Of Vinyl Covers”-Abreißkalender

Wir schreiben den 2. Oktober 2020 und dieses in so vielen Belangen ziemlich furchtbare Jahr hätte meines Erachtens eigentlich schon seit spätestens Mitte März weggekonnt. Wie dem auch sei: Viele Kalenderblätter sind es nicht mehr, die wir in 2020 abzureißen haben. Inzwischen kann man sich also schon mal Gedanken darüber machen, welches datumsanzeigende Produkt im kommenden Jahr das Büro, die Küche, das Wohnzimmer, die Werkstatt oder was auch immer verzieren wird.

Als Herleitung für unser Thema heute: Eine der wesentlichen Antriebsfedern von uns ist es, Euch auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Musik einzuladen. Wir möchten gerne, dass Ihr im besten Fall Dinge entdeckt, die Ihr noch nicht kanntet oder zwischendurch in der Flut an Veröffentlichungen von Eurem Radar verschwunden sind.

Foto: Roman Jasiek / AVALOST / Kalender: Seltmann Publishing

So, und damit kommen wir zur angesprochenen Kalenderthematik. Musik (wieder-)entdecken und dabei auf eine musikalische Entdeckungsreise gehen lässt sich damit durchaus kombinieren. Die Seltmann Publishers GmbH, ein in Berlin ansässiger Verlag für Kunst, Fotografie und Design, ist unter anderem Herausgeber von optisch wie haptisch ganz wunderbaren Abreiß- und Wandkalendern. Die berühmt-berüchtigten Notes of Berlin beispielsweise, die ihre Anfänge auf diversen Social Media-Plattformen genommen haben, sind von Seltmann mit einem Bildband und einem Kalender bedacht worden.

Vor allem aber auch Musikliebhabende werden von dem Verlag in schöner Regelmäßigkeit mit kalendarischen Wandverzierungen bedacht. Für das kommende Jahr könnt Ihr euch beispielsweise für „The Art Of Hip Hop Covers“ entscheiden oder, wenn Ihr lieber laute Gitarren statt Sprechgesang bevorzugt, Euch stattdessen „The Art Of Metal Covers“ an die Wand hängen. Denkbar auch, dass Euer Herz für „The Art Of Punk + New-Wave Covers“ schlägt.

Unschlagbar unterhaltsam auch „The Art Of Ugly Covers“, der allerdings nicht als Abreisskalender daherkommt, sondern mit 12-Monats-Kalendarium und darauf 12 wirklich ausgesprochen skurrile und/oder hässliche Plattencover präsentiert. Anmerkung an den Verlag: Da geht doch sicher mehr als lediglich 12 Stück, für 2022 wünsche ich persönlich mir auch in dieser Sparte einen Abreißkalender mit 365 Blatt.

Foto: Roman Jasiek / AVALOST / Kalender: Seltmann Publishing

Wenn Ihr Euch nicht festlegen möchtet, bietet sich der „The Art Of Vinyl Covers“-Kalender an, der Euch bereits zum vierten Mal an 365 Tagen auf eine Reise quer durch alle Genres mitnimmt. Bekanntes und Unbekanntes wird hier präsentiert. Besonderer Clou für Spotify-Nutzende unter Euch: Zu jedem Album ist ein Code abgedruckt, der Euch zum entsprechenden Album beim Streaming-Dienst führt, sodass Ihr tagtäglich ein neues Album entdecken könnt – sofern natürlich der Katalog von Spotify das Album hergibt. Apple Music als zweiter von den ganz großen Anbietern wäre hier als Alternativoption noch wünschenswert gewesen. Inhaltlich verleitet der Kalender manches Mal zum Staunen, was die getroffene Auswahl angeht und manche hier verewigte Perle legt die Vermutung nahe, dass mit großer Sorgfalt und Sachverstand gearbeitet wurde. Wer den Kalender als eine Art freiwilliger Hausaufgabe versteht und sich tagtäglich durch die Alben hört, wird am Ende des Jahres 2021 um viele musikalische Erfahrungen reicher sein.

Hinsichtlich der Qualität, sprich: Druck, Verarbeitung, Papierstärke und – qualität usw., können mich diese Verlagserzeugnisse sehr überzeugen. Als ehemaliger Buchhändler habe ich in meinem Leben schon wirklich viele Kalender in den Händen gehabt und kann bestätigen, dass die „The Art of […]“-Produkte definitiv zu den hochwertigen zählen. Sie sind mit einem Verkaufspreis von rund 25 Euro auch nicht die billigsten. Angesichts der gebotenen Qualität und dem Umstand, dass dieser Kalender ein ganzes Jahr lang jeden Tag zum Entdecken von Musik einladen soll, finde ich den Preis aber durchaus angemessen.

Einhergehend mit dem Jahresende rückt auch das Weihnachtsfest näher. Wenn Ihr jemanden beschenken möchtet, dessen Herz für Musik schlägt, macht dann macht Ihr gewiss nichts verkehrt, wenn Ihr einen der hier erwähnten Kalender unter den Baum legt. Hoffen wir, dass diese Kalender weiterhin entsprechenden Anklang finden – ich kann mir nämlich durchaus noch mehr Genres vorstellen, die mit einem täglichen Abreißkalender bedacht werden könnten.

Foto: Seltmann Publishing

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