Foto: Claudia Schöne / Guiding Light (guiding-light.de)

Interview mit Frank M. Spinath und Mario Schumacher von Edge Of Dawn

Während das Edge Of Dawn-Debütalbum “Enjoy The Fall” noch immer die Electro-Gemeinde beschäftigt, steht der nächste Streich des Duos schon in den Startlöchern. “Borderline Black Heart” wird noch im September 2007 via Dependent Records erscheinen und um Euch die Wartezeit bis dahin etwas zu verkürzen, präsentieren wir Euch nachfolgend das Interview mit Edge Of Dawn. Viel Vergnügen!

Roman: Zunächst noch einmal Glückwunsch zu einem sehr gelungenen Debütalbum! “Enjoy The Fall” behandelt ja doch ein ziemlich komplexes Thema, das in dieser Form in der Musiklandschaft wohl seinesgleichen sucht. Was hat Euch dazu inspiriert? Gab es eventuell einen emotionalen Faktor für das Thema des Albums?

Frank: Der rote Faden, der sich thematisch durch das Album zieht, ist eine Persönlichkeitsstörung, die als „Borderline” bekannt ist. Sie geht für die Betroffenen und deren Umwelt einher mit einer ständigen emotionalen Achterbahnfahrt. Es sind Menschen, die süchtig danach sind, das Leben in all seinen Zügen zu genießen, und im nächsten Moment verzweifeln sie völlig und stellen alles in Frage. In Beziehungen setzt sich dieses Wechselbad fort: „Ich hasse Dich, verlass mich nicht!” Dies ist der Titel eines Buchs zum Thema, der die Widersprüchlichkeit klar macht, mit der Borderliner ihren Partnern häufig begegnen. In einem Moment verklären sie die geliebte Person, im nächsten Moment machen sie alles nieder, was diese Person tut. Sie unterstellen Betrug durch den Partner, und sind es oftmals selbst, die den anderen hintergehen. Bei allem Schmerz, der für die Beteiligten oft unermesslich groß ist, übte dieses Störungsbild seit längerer Zeit eine Faszination auf mich aus. Dann kam die Zeit, in der ich das verbindende Element der Stücke auf dem Album suchte, um sozusagen „das größere Bild” zu verstehen. Es war schon eine gewisse Überraschung, als mir klar wurde, dass ich, ohne mir dessen bewusst zu sein, in fast alle Songs Versatzstücke der Borderline-Thematik eingebracht hatte. „Enjoy The Fall” war eigentlich nicht als Konzeptalbum geplant, aber im Ergebnis spiegeln die Songs verschiedene Facetten dieser schillernden Thematik wider.

Roman: Man merkt jedem Song an, dass mit viel Herzblut an die Sache herangegangen wurde. Wie lange habt Ihr denn an dem Album gebastelt? Und ist es letztlich genau das geworden, was Ihr haben wolltet? Oder musstet Ihr eventuell aus terminlichen Gründen o.ä. Abstriche machen?

Mario: Wir haben direkt nach der Fertigstellung der „The Flight [Lux]”-EP, also Ende 2005 mit der Arbeit an „Enjoy The Fall” begonnen und das Album Ende Februar diesen Jahres fertig gestellt.
Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich zu Beginn der Arbeiten an der CD nur eine vage Vorstellung von dem fertigen Produkt hatte – es hat sich einfach alles im Laufe der Zeit entwickelt. Letztendlich ist „Enjoy The Fall” aber genau das geworden, was ich mir gewünscht habe: ein Album, hinter dem wir beide hundertprozentig stehen und unser jeweils Bestmögliches gegeben haben. Ein wenig Zeitdruck ist zwar vor der Fertigstellung einer CD immer da, aber wir haben uns für jeden Schritt der Produktion soviel Zeit wie nötig genommen, damit wir auch rundum damit zufrieden sein können.

Roman: Es soll ja leider Gottes nach wie vor Leute geben, die Edge Of Dawn und/ oder “Enjoy The Fall” nicht kennen – stellt Euch und Eure Musik bitte kurz vor, damit diese Leute eine Vorstellung von Eurem Tun bekommen.

Frank: Ich würde der Musik die Bezeichung „dunklen, intelligenten, melodischen Electro geben. Wir legen dabei Wert darauf, dass die Hörer abwechslungsreiche Songs geboten bekommen. Nichts ist langweiliger, als die ständige Wiederholung desselben. Insofern spielen wir mit den Facetten elektronischer Musik, die bei uns mal tanzbar, mal nachdenklich, mal hart und mal verspielt und verträumt klingt. Auch gesanglich gibt es Abwechslung: Verzerrte Elemente sind ebenso Teil unserer Songs wie melodiöse Vocals und mehrstimmiger Gesang.

Roman: Edge Of Dawn wurde 1998 gegründet; erst 2005 kam Frank Spinath als Sänger hinzu. Was passierte in den Jahren dazwischen? Warum ist seit der Gründung bis zum finalen Debütalbum so viel Zeit verstrichen? Oder anders: Was hat Euch solange aufgehalten?

Mario: Edge Of Dawn war von 1998 bis zu Franks Einstieg 2004 mein Soloprojekt. Zwischen 1999 und 2001 habe ich auf MP3.com zwei Webalben veröffentlicht und im Anschluss mit Gabor Andrae an ein paar Plastic Assault-Songs gearbeitet. Außerdem gab es ein paar Compilation-Beiträge und Remixe von Edge Of Dawn. In erster Linie habe ich aber versucht, meine Fähigkeiten als Songwriter, Arrangeur und Produzent zu verbessern, um ein offizielles Debüt produzieren zu können, dass meinen eigenen Ansprüchen gerecht wird. In dieser Zeit habe ich mir auch ein kleines, aber feines Studio aufgebaut, in dem inzwischen sämtliche Edge Of Dawn-Songs von der ersten Note bis zum fertigen CD-Master entstehen. Abgesehen davon gab es Zeiten, in denen meine Ausbildung und mein Job mir nicht mehr viel Zeit zum Musikmachen gelassen haben. Glücklicherweise habe ich inzwischen viel mehr Zeit für diese Leidenschaft.

Roman: Wie kam es zur Zusammenarbeit zwischen Euch? Und wie sieht diese aus? Wie entsteht ein Edge Of Dawn Song?

Mario: Frank und ich haben uns 2004 bei einem sehr gelungenen Seabound-Gig in Frankfurt kennen gelernt. Danach hatten wir losen E-Mail-Kontakt, bei dem ich auch mein Projekt Edge Of Dawn erwähnte und Frank einen älteren Song von mir zuschickte. Ich suchte zu der Zeit Gastsänger für mein geplantes Debütalbum und fragte Frank, ob er nicht Interesse hätte, für einen Edge Of Dawn-Song seinen Gesang beizusteuern. Als ich ihm Wochen später den Song „Losing Ground” schickte, den ich eigens für Franks Stimme geschrieben habe, erhielt ich noch am selben Tag eine Antwort von ihm. Frank mochte den Song und begann sofort mit dem Schreiben eines Texts und dem Herausarbeiten der Gesangslinie. Der nächste Schritt war dann, sich in meinem Studio zu treffen, um gemeinsam an dem Song zu arbeiten. Wir fanden schnell heraus, dass die musikalische Chemie zwischen uns stimmt und das war dann der Beginn bis heute anhaltenden Zusammenarbeit. Zu der Entstehung eines Edge Of Dawn-Songs: manchmal ist Melodie, die ich im Kopf habe, der Funke, der mich zu einem neuen Song inspiriert, manchmal beginne ich auch mit einer Bassline oder einem Beat oder experimentiere einfach mit Sounds. Aus dieser ursprünglichen Inspiration baue ich nach und nach eine Songskizze oder ein Songfragment, das ich Frank dann per E-Mail zuschicke. Frank arbeitet dann einen Text sowie die Gesangsmelodie aus. Oftmals schickt er mir schon nach kurzer Zeit erste Gesangsspuren, die er mit seinem mobilen Ministudio aufgenommen hat. Der nächste Schritt meinerseits ist, den Gesang in den Song einzufügen. Das nun vorliegende „Songskelett” entwickeln wir gemeinsam weiter, wobei ich für die musikalische Umsetzung, also die Produktion zuständig bin und Frank seine Ideen und Anregungen ein.

@Frank: Neben Edge Of Dawn bist Du ja noch bei Seabound und Ghost & Writer involviert – und dann ja auch noch Professor für differentielle Psychologie und psychologische Diagnostik. Wie bekommt man das alles unter einen Hut? Gibt es so etwas wie Privatleben überhaupt noch?

Frank: Ich schlafe wenig und ich versuche, Dinge geschickt zu verbinden. Die Gesangsaufnahmen für Edge Of Dawn mache ich beispielsweise in meinem Büro in der Uni; natürlich spätabends oder nachts, wenn das Gebäude sich geleert hat. Die Akkustik ist witzigerweise in meinem Büro für Aufnahmen ohnehin besser, da ich zu Hause Holzfußboden und (zu) hohe Decken habe. (lacht) Außerdem betrachte ich die Musik ein wenig als Ausgleich zur Psychologie, meinem Hauptberuf. Und wenn ich genug habe von der Musik, drehe ich den Spieß um und erhole mich, indem ich mich wieder meinem Professorenjob widme. Es ist ein bisschen wie eine Rückzugs- oder Verwandlungsmöglichkeit, auf die ich gar nicht mehr verzichten mag. Ein bisschen so, als könnte ich zwei Leben parallel leben.

@Frank: Wenn Du Dich für eine Sache entscheiden müsstest – die Musik oder Dein Lehrstuhl – was wäre das?

Frank: Ich bin Realist und insofern muss ich mich schon allein aus finanziellen Gründen für die Universität entscheiden. Außerdem ist der Job sehr vielseitig: Ich erforsche Anlage- und Umwelteinflüsse und veröffentliche Studienergebnisse in Fachzeitschriften oder präsentiere sie auf internationalen Konferenzen. Dann gibt es da den Bereich der Lehre, der mir viel Spaß macht. Und schließlich habe ich eine Reihe von Mitarbeitern und Doktoranden, die an meinem Lehrstuhl den Einstieg in ihre eigene wissenschaftliche Karriere realisieren. Und wenn man sich seine Zeit richtig einteilt, bleibt sogar noch Zeit für die Musik. Eigentlich eine perfekte Kombination und ich bin dankbar, dass ich diese Möglichkeiten habe!

@Mario: Wie man lesen konnte, bist Du ja dem Projekt “Bruderschaft” beigetreten? Gibt es etwas, das Du über Deine Beteiligung in diesem Projekt erzählen kannst? Wie weit sind denn die Arbeiten an der neuen Single “Return” fortgeschritten?

Mario: Für „Return” produziere ich den Song “Trigger”, dem Clint Carney von System Syn / Imperative Reaction seine Stimme leiht. DJ Rexx Arkana, der Initiator von Bruderschaft hat im letzten Jahr angefragt, ob ich nicht Lust hätte, an einem Bruderschaft-Song mitzuwirken. Er hat mich dann mit einem Demo des Songs sowie diversen Einzelspuren versorgt, die ich zum Teil in der neuen Version verwende. „Trigger” wird ein druckvoller, treibender Clubsong werden. Mein letzter Informationsstand ist, dass „Return” im kommenden Herbst veröffentlicht werden soll. Die EP wird außerdem Beiträge von Tom Shear (Assemblage 23), Seb (Icon of Coil/Moonitor/Zombie Girl), Dracos (FGFC820) sowie weiteren bekannten Sängern und natürlich Remixe namhafter Bands enthalten.

Roman: Wie seid Ihr beide zur Musik gekommen?

Mario: Ich bin eigentlich eher mit rockiger Musik aufgewachsen und habe auch Gitarrenunterricht erhalten. Mit etwa 13 Jahren habe ich begonnen, mit einem vierspurigen Musikprogramm zu experimentieren und in den folgenden Jahren auch immer mehr elektronische Musik für mich entdeckt. Dabei hat mich vor allem die Möglichkeit fasziniert, komplette Songs eigenständig produzieren zu können und natürlich auch das grenzenlose Experimentieren mit Sounds und Stimmungen. Mit der Zeit habe ich immer mehr über die Musikproduktion dazu gelernt und mir immer bessere Werkzeuge wie Synthesizer, Sampler, ein Mischpult, Microphon und Preamp sowie diverse Effekte und Dynamikprozessoren zugelegt. Ich bin da irgendwie einfach reingewachsen und mir wurde es immer wichtiger, meine Musik auch mit der Öffentlichkeit teilen zu können.

Frank: Musik war für mich immer ein Ventil und einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens überhaupt. Das ging los zu Beginn der 80er, als ich die Musik von Bands aktiv zu entdecken begann. Aus dieser Zeit stammt mein Faible für elektronische Musik, z.B. Visage oder Kissing The Pink. Später dann kamen Front 242 und Skinny Puppy, d.h. ein gegenüber der NewWave Ära eine etwas „härtere” Gangart hinzu. Noch später dann Covenant und ihr unverwechselbarer Mix aus club- und kopfhörertauglicher Musik. Ich fand es schließlich ganz natürlich, auszuprobieren, welche Musik in mir selbst steckt.

Roman: Edge Of Dawn haben ja erfreulicherweise ihren ganz eigenen Stil. Dennoch hört Ihr ja sicherlich auch die eine oder andere Veröffentlichung von Szene-Kollegen. Gibt es da noch Acts, wo Ihr denkt, jeppa, so hätte man es auch machen können?

Mario: Selbstverständlich gibt es Veröffentlichungen, die uns inspirieren und gelegentlich gibt es Alben, vor welchen man als Musiker wirklich den Hut zieht, so zum Beispiel das aktuelle Nine Inch Nails-Werk „Year Zero” oder „The Alternative” von IAMX. Allerdings geht es uns nicht darum, zu versuchen, wie andere Bands zu klingen, sondern, dass unsere Musik ihre eigene Identität besitzt. Sowohl Frank und ich haben inzwischen unsere eigene musikalische Handschrift und das ist meines Erachtens bei jedem Song, an dem wir mitwirken erkennbar.

Roman: Wir hatten “The Flight”, wir hatten “Enjoy The Fall” – gibt es schon Pläne, was als nächstes kommen soll?

Frank: Gegen Ende dieses Monats, also im September 2007, erscheint eine weitere EP mit dem Titel „Borderline Black Heart”. Sie enthält den Titeltrack in zwei von Olaf Wollschläger (In Strict Confidence, Melotron) co-produzierten cluborientierten Versionen. Von „Black Heart” gibt es darüber hinaus eine Version, die En Esch (ex-KMFDM und Slick Idiot) erstellt und die er mit seinem eigenen Gesang versehen hat. Es gibt drei neue Songs: Die Zwillinge „Split Second” und „Second Split” sowie ein Duett mit Charlene April von der US-Band „Blind Faith and Envy”. Da es in dem Song „Kiss Or Kill” um das Ende einer Beziehung geht, bot es sich an, die Geschichte von zwei Seiten zu beleuchten. Und so hat Charlene nicht nur Vocals eingesungen, sondern auch „ihre Sicht” der Geschichte selbst getextet. Das war eine sehr intensive Erfahrung und mein erstes richtiges Duett bei einem eigenen Stück. Schließlich enthält die EP noch einen Fractured und einen Stromkern Remix von zwei verschiedenen Albumtracks, die wirklich hörenswert sind. Die „Borderline Black Heart” EP bildet, wenn man so will, gemeinsam mit „The Flight [Lux]” und „Enjoy The Fall” einen vorläufigen Abschluss des gegenwärtigen Werks.

Roman: Wie sieht es denn mit einer Edge Of Dawn-Tour aus? Besteht Hoffnung, Euch in absehbarer Zeit in den Clubs dieser Nation erleben zu können?

Mario: Momentan konzentrieren wir uns zunächst einmal auf die Fertigstellung der anstehenden EP, aber wir würden Edge Of Dawn schon gerne mal auf die Bühne bringen. Da Frank und ich beide beruflich sehr eingebunden sind, ist es natürlich nicht einfach, einen passenden Termin zu finden.

Roman: Euer Haus- und Hoflabel Dependent schließt ja nun leider sehr bald die Pforten. Habt Ihr schon eine Idee, wie es danach weitergehen soll? Dass Ihr auch weiterhin Musik machen werdet, davon geh ich einfach mal aus.

Frank: Ja, die Entscheidung von Stefan Herwig, Dependent in diesem Jahr zu schließen, und unsere musikalische Arbeit sind unabhängig voneinander. Trotzdem ist es natürlich eine traurige Angelegenheit, wenn eines der einflussreichsten und wegbereitenden Labels, das Bands wie VNV Nation und Covenant groß gemacht hat, seine Arbeit einstellt. Für uns stellt sich die Frage, wie es konkret weitergeht mit Veröffentlichungen von Edge Of Dawn erst dann, wenn genügend Material vorliegt, dass wir einen neuen Longplayer veröffentlichen wollen. Dann werden wir uns umschauen, welche Optionen sich uns bieten.

Roman: Apropos Dependent – die Ankündigung, dass das Label den Betrieb einstellt, hat ja ziemlich hohe Wellen geschlagen. Ihr als Musiker seid ja direkt davon betroffen. Was glaubt Ihr, wird der Wegfall eines Qualitätslabels wie Dependent auf die Szene haben? Wird sie überhaupt Auswirkungen haben?

Frank: Ich denke schon, dass es Auswirkungen hat, wenngleich diese nicht für jedermann spürbar sein werden. Dependent hat im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder Mut bewiesen, ungewöhnlichen und teils auch sperrigen Acts jenseits des Szene-Mainstreams eine Chance zu geben. Sei es über die Erfolgs-Compilationserie „Septic” oder durch Veröffentlichungen auf dem Label selbst. Viele Entscheidungen von Stefan Herwig waren mutig. Wieviel Mut andere Labels haben, in Zeiten rückläufiger Verkaufszahlen von 08/15 Electro abweichende Acts zu unterstützen, wird sich zeigen. Für mich persönlich versiegt mit dem Aus für Dependent eine Quelle qualitätsorientierter elektronischer Musik.

Roman: Wenn Ihr unseren Lesern noch etwas mitteilen möchtet – die letzten Worte gehören Euch.

Frank: Ich war nie gut in „letzten Worten”, also schaue ich an meinem PC-Monitor vorbei aus meinem Fenster auf zwei große Bäume, deren Blätter sich herbstlich verfärben, und lasse mich inspirieren: Viele Menschen haben Angst vor Veränderung. Ich wünsche allen Lesern dieses Interviews, dass Sie mutig sind und anstehende Veränderungen in ihrem Leben bei den Hörnern packen!

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