Foto: TriStar Pictures

“Dr. Strange”-Regisseur arbeitet an Fortsetzung von Jim Hensons “Die Reise ins Labyrinth”

Scott Derrickson, berühmt geworden wohl vor allem als Regisseur des Marvel-Streifens „Dr. Strange“, arbeitet an einer Fortsetzung von Jim Hensons Klassiker „Die Reise ins Labyrinth“. Dieser Fantasyfilm von 1986 war bei seinem Erscheinen ein Flop an den Kinokassen – und das, obwohl für die Rolle des androgynen Koboldkönigs Jareth kein geringerer als David Bowie gewonnen werden konnte!

Screenrant berichtet, dass schon 2016 Meldungen aufkamen, wonach die Jim Henson Company aktiv einen Neustart von „Labyrinth“ vorbereite. Die zu der Zeit damit beauftragte Autorin Nicole Perlman machte schnell klar, dass es sich bei dem Projekt um eine Fortsetzung handeln soll.

Ein Jahr darauf wurde Fede Alvarez („Don’t Breathe“) als Co-Autor und Regisseur verpflichtet. Da es aber nur schleppend vorwärts ging, verließ Alvarez das Projekt letztlich wieder. Screenrant beruft sich auf das Branchenmagazin Deadline, wonach TriStar Pictures nun Derrickson damit beauftragt habe, die Fortsetzung auf die Leinwand zu bringen. Seine Regiearbeit wird sich dabei auf ein Drehbuch von Maggie Levin stützen (u.a. HulusMy Valentine“).

Bevor Derrickson zu Dr. Strange und damit zum MCU (Marvel Cinematic Universe) kam, verdiente er sich erste Sporen mit Filmen wie „Der Exorzismus von Emily Rose“ oder „Sinister“. Theoretisch hätte Derrickson auch die Fortsetzung zu „Dr. Strange“ gedreht, ist aber wegen „kreativer Differenzen“ von dem Vorhaben zurückgetreten.

Es bleibt die Frage, ob Derricksen hier am Ruder bleibt oder, ähnlich wie Alvarez, auch wieder Platz macht für jemanden anderes. Nach meinem Dafürhalten müsste es von „Labyrinth“ nicht zwingend eine Fortsetzung oder ein Reboot/Remake oder was auch immer geben. Zumal zum aktuellen Zeitpunkt auch noch unklar ist, ob Jennifer Connelly (in Hensons Original spielte sie die weibliche Hauptrolle als 15-jährige Sarah, die in die Fantasiewelt abtaucht, um ihren Bruder aus den Fängen des Koboldkönigs zu befreien) in irgendeiner Form wieder beteiligt sein wird. Und vor allem, ob man den Koboldkönig selbst wieder zurückbringt – und wer dann den Platz von David Bowie übernimmt. Schließlich erlag Bowie 2016 einem Krebsleiden.

Ich werde die weitere Entwicklung dieses Films im Auge behalten, bin aber ehrlich gesagt ziemlich skeptisch. Ich mag „Die Reise ins Labyrinth“ wegen seines wunderbar schrullig-trashigen Charmes gerne und denke mir, das nicht alles, was es irgendwie geschafft hat, eine Fanbasis zu entwickeln, auch zwingend noch mal angefasst werden müsste. Aber so ist eben Hollywood.

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