Foto: Chana de Moura

Die Wilde Jagd: Drittes Album “Haut” erscheint am 17. April 2020

Es beschleicht mich das Gefühl, dass wir am Ende dieses Jahres werden sagen können: Wenigstens in musikalischer Sicht war 2020 ein gutes Jahr. Viele Künstler werden in Erscheinung treten, die wir bisher noch nicht auf dem Schirm hatten. Bei vielen prominenten Künstlern stehen Neuerscheinungen schon in den Startlöchern. Und dann sind da ja auch noch die ewigen Geheimtipps, die uns in diesem Jahr wieder mit ihrer Kunst und ihrem Können begeistern wollen – und werden! So zum Beispiel Die Wilde Jagd, das Projekt von Sebastian Lee Philipp (Noblesse Oblige), dessen drittes Album ebenfalls mehr oder weniger vor der Türe steht. „Haut“ wird es heißen und ab 17. April 2020 überall dort zu finden sein, wo man gute Musik eben findet.

Nachfolgend zur Einstimmung ein paar Infos aus der zugehörigen Pressemitteilung:

„Ich war’s“ sagt die Eule.
„Ich war’s“ sagt der Wind.
„Ich war’s“ sagt der Räuber.
„Ich war’s“ sagt der Prinz. 

Mit diesen Worten beginnt die neue Reise von Die Wilde Jagd. Außerweltliche Stimmen, tiefes Raunen und ferne Geräusche einer langsam aus dem Schlaf erwachenden Welt empfangen den Hörer in jener Zwischendimension inmitten von Erinnerung und Vorahnung, in die einen das letzte Album „Uhrwald Orange“ 2018 entließ. 

Die Geburt in eine andere Welt, die sich in dem Einstiegsstück „Empfang“ von einem stetigen Aufbruch hinüber in einen hypnotischen Rhythmus entwickelt, mündet schließlich in „Himmelfahrten“. Das erste Duett von Die Wilde Jagd mit der Gastsängerin Nina Siegler erblüht zu einem feierlichen Kanon und zelebriert die Erinnerung und das Erleben von Zweisamkeit, das Bedürfnis den eigenen Körper zu lassen, aber auch die Nervosität vor der unmittelbar bevorstehenden Reise. Ein Nicht-Alleine-Gehen-Wollen, bevor das Lied in seinem Schlussteil den unabwendbaren Abschied von einander einläutet. 

Das folgende „Gondel“ ist ein treibendes, repetitives Mantra, die Überfahrt zur anderen Seite. Beginnt das Album noch mit einem leisen, entfernten Klopfen ist dies nun das endgültige Hämmern am Tor zu jener Welt, die sich schlussendlich im Finale „Sankt Damin“ öffnet – verbunden mit Angst, aber auch mit der entschlossenen Kriegeslust, dieses neue Sein zu erleben. Und so verklingt das Album im selben Rausch, in dem es begann. 

Geschrieben, produziert und aufgenommen wurde „Haut“ von Sebastian Lee Philipp im bandeigenen Studio im Berliner Rockhaus. Das Schlagzeug wurde von Ran Levari eingespielt, der bereits seit 2017 Live-Schlagzeuger von Die Wilde Jagd ist. Unterstützend bei Produktion und Abmischung war Ralf Beck in seinem Düsseldorfer Uhrwald Orange Studio, das Namensgeber und Produktionsstätte des zweiten Albums der Band war. Das Artwork stammt von der brasilianischen, multidisziplinären Künstlerin Caroline Barrueco, die die Klangfahrten der Wilden Jagd mit ihren prismatischen Illustrationen eindrucksvoll bebildert. 

„Haut“ ist ein in jeder Hinsicht konsequentes Hörerlebnis, das sich den üblichen Formaten entzieht und seine Hörer ebenso herausfordert wie erstaunt. 

Fühlst Du die bunten Almosen? 

Einen mehr als Appetit anregenden Trailer gibt es ebenfalls bereits. Hier:

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Das gleichnamige Debütalbum von Die Wilde Jagd hat mich bei seinem Erscheinen 2015 mehr als aus den Latschen gehauen. Ich würde guten Gewissens behaupten wollen, dass es eines der spannendsten und interessantesten Alben der letzten Dekade gewesen ist. Und unter uns, Freunde: Im Bezug auf dieses Album habe ich auch ein verdammt gutes Gefühl!


Die Wilde Jagd – Haut Tracklist

  1. Empfang
  2. Himmelfahrten
  3. Gondel
  4. Sankt Damin

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